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Woran man zuerst denkt, wenn man den Namen Sankt Heinrich mit Musik in Verbindung bringt? Gregorianische Choräle oder Orgelklänge? Mitunter. Es geht aber auch anders:
Hallende Gitarrenklänge mit einem Schuss britischer Psychedelik, ein Schlagwerk mit dem Feuer frühen Punks und der Kraft neuer Indie-Beats gepaart mit der avantgardistischen Spielweise der Bassgitarre. Was das Instrumentarium an Kraft erzeugt, hält sich der Gesang erzählerisch im Hintergrund und beeindruckt mit Geschichten von Müttern, die winkend im Hafen stehen, von verlorener Kontrolle durch übermäßigen Konsum, vom Feuer in großer und kleiner Pracht und vom Himmel über den Ozeanen.
Nach der Gründung 2007 formierte sich die Band Ende 2008 mit anderem Schlagwerk neu. Wiederum zu dritt schleiften, schweißten und bogen sie ihre Lieder zurecht - tauschten aus, was sich gebrochen hat. Und bei den keineswegs mittelalterlichen Helden handelt es sich um Daniel Schiefer, Robert Ebner und Christian Nefischer, die mit Hunden und Gewehren des Kaiser´s Gold jagen um die Gläser der Knechte mit Wein zu füllen.
Mit der im Jänner 2011 fertiggestellten Albumproduktion „Des Kaiser´s Gold“ wurde dann auch der frühere Name Atlas abgelegt und Sankt Heinrich aus der Taufe gehoben.
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